Amerika – das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“

Ja, das stimmt.
Dort kann sogar ein lügender, betrügender, chauvinistischer Egomane – Freund von Nazis und Verschwörungstheoretikern, zum Präsidenten des Landes werden. Er muss nicht einmal etwas von Demokratie, Diplomatie oder Politik verstehen.

© pexels.com

Und über knapp 4 Jahre hat sich Amerika dies alles gefallen lassen.
Seine Partei stand hinter ihm, klar. Aber auch die Hälfte der Bevölkerung klebte ihm an den Lippen, glaubte jeden Unsinn bis hin bis zur frei erfundenen Mähr vom Wahlbetrug. Obwohl das ja fast stimmt, es sollte durchaus bei der Wahl betrogen werden – nur anders als behauptet…

Der, laut Umfragen – aus Deutschland – schlechteste amerikanische Präsident aller Zeiten hat es geschafft, sein Land zu spalten, tiefer als es je zuvor gespalten war. Und er hat es geschafft, diese von ihm verursachte Spaltung in Hass und Gewalt eskalieren zu lassen! Er schaffte es seine Fans dazu zu bewegen, die Demokratie mit Füßen zu treten – nur um seinen Willen durchzusetzen.

Und dieses Verhalten ist eines Präsidenten unwürdig, nein, es ist eines normalen Menschen unwürdig.

Um seines reinen Machtanspruchs Willen, log er sich ohne jeglichen Beweis von Gericht zu Gericht und erfuhr dabei, die Demokratie funktioniert. „Seine“ Richter sprechen Recht und erfüllen die ihnen zugedachte Rolle, vor ihrem Präsidenten zu Kreuze zu kriechen, keineswegs. Auch die fest an seiner Seite stehenden Parteikollegen machen die Erfahrung, die Demokratie lebt und sie funktioniert.

Kurz vor seinem unvermeidbarem Ende im Weißen Haus stellt sich dieser völlig außer Kontrolle geratene Mensch, der oberste Vertreter der freien Welt, vor seine total verblendeten Fans und fordert sie mit den selben Lügen auf, das Herz der Demokratie zu stürmen und die „Verräter“ zu bestrafen!
Er würde mit ihnen zum Kapitol ziehen, log er, bevor er die von ihm angezettelte Revolte vom TV Sessel aus im „Nochzuhause“ betrachtete.

Musste es wirklich erst so weit kommen, bevor auch die republikanischen Senatoren und Volksvertreter die Unzurechnungsfähigkeit ihres Präsidenten erkennen konnten?

Nun soll ein neues Amtsenthebungsverfahren angestoßen werden, kurz vor seinem Auszug aus dem Weißen Haus. Und das ist auch ganz wichtig, damit diese Person zukünftig, außer in einem Kaninchenzüchterverein, kein Amt mehr bekleiden darf.

Der künftige, stets bedacht handelnde Präsident möchte lieber Gräben zuschütten und schnellstmöglich mit den Aufräumarbeiten der Schäden aus den letzten 4 Jahren beginnen. Und diesem Mann traue ich zu, die tiefe Spaltung im Land wenigstens zu lindern.

Für eine Selbstverständlichkeit hielte ich es, wenn der Hauptverantwortliche für den Sturm aufs Kapitol für alle entstandenen Schäden, inklusive der 5 toten Menschen zur Verantwortung gezogen werden würde.

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