Aber Frau Klöckner!

Was lese ich da, Frau Klöckner (CDU) findet die Kontingente von Österreich gut und wünscht, dass das in Deutschland auch so gehandhabt wird. Das gibt aber Ärger mit Mama Merkel …

Aber ganz ehrlich, sie hat recht.

„Wir sind nicht allein abhängig von der Einstimmigkeit in der EU, Deutschland kann und muss jetzt auch vorangehen“, heißt es in einer Erklärung der rheinland-pfälzischen CDU-Chefin, aus der die Koblenzer „Rhein-Zeitung” zitiert.

Klöckner hatte im Januar einen Plan „A2“ vorgelegt, der Grenzzentren und Tageskontingente für Flüchtlinge in Deutschland vorsieht. Wien habe Aspekte davon übernommen. „Wir sehen dort Grenzzentren und tagesaktuelle Kontingente. Das müssen wir jetzt auch in Deutschland entschlossen umsetzen.“

Die CDU-Politikerin will das Konzept als Ergänzung zur Politik von Kanzlerin Angela Merkel (61, CDU) verstanden wissen, die eine europäische Lösung anstrebt. Die EU plant Anfang März einen Sondergipfel mit der Türkei. Klöckner dringt auf mehr Mittel für EU-Staaten, die mehr Flüchtlinge aufnehmen.

„Diejenigen Staaten, die mehr in der Flüchtlingspolitik als andere leisten, sollten entweder weniger in die EU-Töpfe einzahlen müssen oder mehr herausbekommen“, schrieb Klöckner.

Quelle: BILD

Und vielleicht nimmt man sich demnächst ein Beispiel an den australischen Behörden. Auch die retten Bootsflüchtlinge – nur schaffen die sie dann dorthin zurück, wo sie hergekommen sind.

Mehr dazu unter: www.spiegel.de

2 Kommentare zu „Aber Frau Klöckner!

  1. Grundsätzlich finde ich den Eintrag gut. Aber ob es ok ist die Flüchtlinge wieder dorthin zu schaffen wo sie hergekommen sind finde ich nicht. Sie riskieren ihr Leben um weg zu kommen…

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    1. Wer fragt uns schon, was wir gut finden.
      Es geht nur um den Fakt, das es in Australien so gehandhabt wird. Und genau genommen läuft die derzeitige Politik der EU genau darauf hinaus.

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