Traumhochzeit, merkwürdig

Traumhochzeit ohne Witwe

Sterbender „heiratet“ Sex-Puppe

Zärtlich küsst der Bräutigam seiner Braut die Hand, liebevoll umfasst er ihre Hüfte beim Hochzeitstanz. Die Fotos aus China sind wunderschön. Doch die Braut ist eine Sexpuppe und der Bräutigam sterbenskrank.

In Chinas sozialen Netzwerken verbreiten sich rasant die Hochzeitsfotos eines 28-Jährigen. Nun sind die Chinesen schon seit längerem dafür bekannt, ihre Eheschließungen äußerst aufwendig zu gestalten. Ein spezieller Fototermin für das Brautpaar gehört dabei zum Standard. Dennoch sind diese Fotos etwas Besonderes.

Denn der junge Mann sei unheilbar an Krebs erkrankt, hieß es zu den Bildern. Um nach seinem doch recht bald zu erwartenden Tod keine trauernde Witwe zu hinterlassen, habe er sich entschieden, eine Sex-Puppe zu „heiraten“. Genau diese Puppe ist nun gemeinsam mit ihrem „Bräutigam“ auf den überraschend geschmackvollen Bildern zu sehen.

Für den Fototermin habe der Mann die Sex-Puppe mitgebracht, er buchte das ganze Paket inklusive Visagistin, mehreren Outfits für die Braut und natürlich dem Hochzeitskleid. Auf den Bildern ist zu sehen, wie er zärtlich die Hand seiner Plastikbraut küsst oder wie er mit ihr „tanzt“. Sogar die üblichen „Schnappschüsse“ am Schminkspiegel wurden gemacht.

Nur ein Marketing-Trick?

Zahlreiche User bezweifelten, dass es den 28-Jährigen mit der schrecklichen Krankheit wirklich gibt. Sie vermuteten dahinter vielmehr einen Marketing-Trick des Hochzeitsfotografen. Inzwischen berichtete jedoch das chinesische Fernsehen, dass der Mann existiert und er tatsächlich an einer tödlich verlaufenden Erkrankung leidet. „Um nicht die Gefühle anderer Menschen zu verletzen, entschied er sich statt einer realen Person eine künstliche Puppe zu heiraten.“ Der Name des Mannes wurde jedoch nicht mitgeteilt.

Die Fotografin, die die Fotos machte, verteidigte die ungewöhnliche Wahl ihres Klienten. Auch wenn sie nicht unbedingt mit der Wahl des Mannes einverstanden sei, eine Puppe zu heiraten, müsse man dies respektieren. Es sei die persönliche Freiheit ihres Kunden, diese Hochzeitsbilder zu bekommen.

Quelle: n-tv.de , sba

7 Kommentare zu „Traumhochzeit, merkwürdig

  1. Also das ist natürlich eine interessante Geschichte und als ich es gelesen habe, war ich schon drauf und dran zu sagen, dass er einen an der Klatsche hat- allerdings glaube ich, dass ich das mit mehr Gefühl sehen müsste. Natürlich ist es nicht so „normal“ eine Puppe zu heiraten, aber wenn der junge Mann, das tatsächlich noch will, noch dazu aus Rücksicht auf andere Frauen, dann soll er ruhig tun. Es ist natürlich danach alles sehr schwierig mit Erbe usw. sollte er das wirklich auf die Puppe übertragen haben, was ich wohl nicht hoffe, aber grundsätzlich habe ich Verständnis und glaube auch, dass jede/r tun kann was er/sie will, solange es niemanden schadet und hier schadet es niemanden 🙂 LG

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      1. Ja, das glaube ich dir. Zumal in Europa und generell im „Westlichen“ Teil der Welt, Ehe mit Bibel mit Gott mit einem Hl. Sakrament gleichgesetzt wird. Aber ich glaube, dass Ehe inzwischen viel mehr geworden ist, als ein rechtliches Bündnis welches von der Kirche gestützt wird. Ich glaube, dass es sehr an emotionaler und persönlicher Bedeutung gewonnen hat und naja, das legen halt viele Anders aus. Dieses Beispiel ist schon richtig krass, aber wenn es den jungen Herren glücklich macht, dann freut es mich 🙂 LG

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