Pinke Rohre in der Stadt

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Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Die pinken Rohre wachsen seit ein paar Tagen unübersehbar durch Dessaus Norden – und beschäftigen die Anwohner: Wer baut da eine Leitung quer durch die Stadt – und warum? Die Antwort ist einfach: Der Baustart für den Erweiterungsbau des Umweltbundesamtes steht bevor.

Baustart im März 2016

Im März 2016 soll das 12,1-Millionen-Euro-Projekt starten. Doch bevor das erfolgen kann, müssen Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Grundwasser abgepumpt werden und das Erdreich bebaut werden kann. Genau dafür wird die so genannte Vorflutdruckleitung gebaut. Diese ist 2 230 Meter lang und führt vom Baugrundstück in der Hans-Heinen-Straße über die Humperdinckstraße und Werderstraße in Richtung Norden. Die Roßlauer Allee und die eingleisige Strecke der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn werden mit einer Rohrbrücke überwunden. Danach führt die Rohrleitung bis zur Waschstraße Rintelmann, auf deren Höhe dann die Bahnstrecke Dessau-Roßlau gequert wird, um den Beckerbruch zu erreichen. Ziel ist der Peisker, ein Nebenarm der Elbe.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung