Forensik …

… ist keine Wissenschaft.
Jedenfalls behauptet das die Januarausgabe der „Welt der Wunder“.

Und ich muss sagen, mich haben die Argumente überzeugt.

Zum Beispiel: Fingerabdrücke
Beim Vergleich von Fingerabdrücken reichen beispielsweise 12 Übereinstimmungen um einen „Täter“ zu überführen. Aber, es gibt viele Fälle in denen doch ein anderer der Täter war …

Viele forensische Beweise lassen sich auslegen. So kann mit dem selben Wissensstand ein Täter überführt werden – oder entlastet …

Die Fingerabdruckanalyse ist eine subjektive, ungetestete, nicht nachweisbare Methode der Identifizierung, die vorgibt, unfehlbar zu sein …
Susan M. Souder, Richterin

Beispiel DNA:
Jahrzehntelang suchte die Polizei in ganz Europa nach einer Frau, die offensichtlich an den verschiedensten Verbrechen beteiligt war. Da ihre DNA an den Tatorten gefunden wurde. Ein wahnsinniger personeller und finanzieller Aufwand wurde betrieben.
Nach Jahren kam heraus, eine Mitarbeiterin einer bayrischen Firma für Wattestäbchen hatte versehentlich ihr DNA an rund 20000 Wattestäbchen hinterlassen … Natürlich hatte sie mit den Verbrechen nichts zu tun.

Beispiel Wiederherstellung von Gesichtern anhand von Schädelknochen und forensischen Daten:
Immer wieder geistern durch TV und Presse Berichte, wie toll Forensiker Gesichter wiederherstellen und Menschen somit identifizieren können. Aber, nur in einem kleinen Prozentsatz funktioniert dies. Der Rest wird einfach nicht erwähnt – nur eben die Treffer …